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Leitfäden

Ausführliche Leitfäden zur Windows-Härtung mit Gruppenrichtlinienpfaden, Registrierungswerten, PowerShell und Prüfschritten.

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Checkliste Windows-Härtung: ein 30/60/90-Tage-Plan

Eine priorisierte 90-Tage-Checkliste zur Windows-Härtung: zuerst schnelle Erfolge, dann Credential- und Lateral-Movement-Pfade, dann strukturelle Maßnahmen.

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Bereich 01 · 4 Leitfäden

Konten & privilegierter Zugriff

Eindeutige lokale Admin-Kennwörter, Admin-Tiering und ein kleines, geschütztes Tier 0.

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  1. 01Windows LAPS einführen: eindeutige lokale Admin-KennwörterGemeinsame lokale Administratorkennwörter durch Windows LAPS ersetzen: Schema, Berechtigungen, Gruppenrichtlinie, Verschlüsselung, Abruf und Prüfungen.
  2. 02Admin-Tiering und Protected Users für Active DirectoryDas Tier-Modell für Active Directory in der Praxis: was in Tier 0 gehört, Anmeldeeinschränkungen per GPO, Protected Users, PAWs und die Prüfungen dazu.
  3. 03Lokale Admin-Rechte entziehen, ohne Chaos zu stiftenBenutzern lokale Admin-Rechte entziehen: Bestand erheben, Mitgliedschaft per GPO oder Intune erzwingen, Erhöhung mit EPM regeln, Notfallzugang behalten.
  4. 04UAC härten und Windows Administrator protectionUAC richtig konfigurieren: Admin Approval Mode, sicherer Desktop, FilterAdministratorToken, Remote-UAC für lokale Konten und Administrator protection in Windows 11.

Bereich 02 · 4 Leitfäden

Schutz von Anmeldedaten

Geheimnisse mit Credential Guard und LSA-Schutz aus dem LSASS-Speicher fernhalten.

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  1. 01Credential Guard und LSA-Schutz: LSASS absichernWie Credential Guard und LSA-Schutz (RunAsPPL) Credential Dumping stoppen, wie man sie aktiviert und prüft, was sie brechen und welche Altlasten man abschaltet.
  2. 02Zwischengespeicherte Anmeldungen, WDigest und Co.Weniger Anmeldedaten auf Datenträger und im Speicher: Anzahl zwischengespeicherter Anmeldungen, WDigest, Bereinigung nach Abmeldung und Anmeldeinformationsverwaltung.
  3. 03RDP ohne Credential-Preisgabe: RCG und Restricted AdminVerhindern, dass RDP wiederverwendbare Anmeldedaten auf Servern hinterlässt: Remote Credential Guard, Restricted Admin, DisableRestrictedAdmin und Delegierung.
  4. 04Windows Hello for Business: Vertrauensmodelle und PINWindows Hello for Business mit Cloud-Kerberos-Vertrauensstellung oder Key Trust einführen, TPM-Schlüssel verlangen, PIN-Richtlinie setzen und Bereitstellung prüfen.

Bereich 03 · 4 Leitfäden

Reduzierung der Angriffsfläche

Die Verhaltensweisen blockieren, auf die Malware angewiesen ist: Office-Kindprozesse, LSASS-Zugriffe, Skript-Dropper.

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  1. 01ASR-Regeln: GUIDs und sicherer RolloutPraxisreferenz zu den ASR-Regeln von Microsoft Defender: was jede Regel blockiert, ihre GUID, was zuerst erzwingen, Überwachungsmodus, Ereignis-IDs und Ausnahmen.
  2. 02Exploit-Schutz: System- und anwendungsspezifische MaßnahmenDen Windows-Exploit-Schutz, Nachfolger von EMET, konfigurieren: Systemstandards, Maßnahmen pro App, Überwachungsmodus, XML-Export/-Import und Verteilung per GPO/Intune.
  3. 03Microsoft Office härten: Makros, OLE und Add-insMicrosoft 365 Apps absichern: Internetmakros blockieren, XLM abschalten, VBA per AMSI scannen, geschützte Ansicht behalten, signierte Add-ins, OLE und DDE stoppen.
  4. 04Microsoft Edge per Gruppenrichtlinie und Intune härtenMicrosoft Edge per Richtlinie härten: erzwungener SmartScreen, Allowlist für Erweiterungen, erweiterter Sicherheitsmodus, Downloadbeschränkungen und schnelle Updates.

Bereich 04 · 4 Leitfäden

Microsoft Defender

Den integrierten Virenschutz zum gehärteten Sensor machen: Cloud-, Manipulations- und Netzwerkschutz.

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  1. 01Microsoft Defender Antivirus über den Standard hinaus härtenMicrosoft Defender Antivirus auf Widerstandsfähigkeit trimmen: Cloudschutz, Block at First Sight, Manipulationsschutz, PUA, Netzwerkschutz und saubere Ausschlüsse.
  2. 02Microsoft-Defender-Ausschlüsse prüfen und minimierenJeden Defender-Ausschluss aus GPO, Intune und lokaler Konfiguration finden, begründen oder entfernen, den Rest eingrenzen, vor Admins verbergen und Änderungen überwachen.
  3. 03Überwachter Ordnerzugriff: Ransomware-Schutz, der wirktÜberwachten Ordnerzugriff von Defender gegen Ransomware ausrollen: Überwachungsmodus, Ereignisse 1123 und 1124, Apps zulassen, Ordner schützen und in Ringen erzwingen.
  4. 04EDR im Blockmodus, passiver Modus und Dritt-VirenschutzWie sich Defender Antivirus neben anderem Virenschutz verhält: aktiv, passiv, EDR im Blockmodus, passiver Modus auf Servern, was verloren geht und wie Sie es prüfen.

Bereich 05 · 4 Leitfäden

Anwendungssteuerung

Mit App Control for Business (WDAC) und AppLocker festlegen, was ausgeführt werden darf.

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  1. 01App Control for Business (WDAC) oder AppLockerApp Control for Business (vormals WDAC) oder AppLocker wählen, mit Microsofts Beispielrichtlinien starten, überwachen, Code-Integrity-Ereignisse lesen und erzwingen.
  2. 02App Control: Managed Installer, ISG, ergänzende RichtlinienApp Control for Business wartbar halten: Intune oder ConfigMgr als Managed Installer vertrauen, ISG mit Bedacht nutzen und per ergänzender Richtlinie delegieren.
  3. 03Microsoft-Sperrliste für anfällige Treiber: BYOVD stoppenDie Microsoft-Sperrliste für anfällige Treiber auf Clients und Servern aktivieren und prüfen, aktuell halten und Bring-Your-Own-Vulnerable-Driver-Angriffe erkennen.
  4. 04AppLocker-Rollout: Skripte, Installer und App-PaketeAppLocker sicher ausrollen: Dienst Anwendungsidentität, Überwachungsmodus, Herausgeberregeln für EXE, Skripte, MSI und App-Pakete sowie Lücken in beschreibbaren Ordnern.

Bereich 06 · 4 Leitfäden

Legacy-Protokolle

SMBv1, NTLMv1, LLMNR und NBT-NS abschalten; SMB- und LDAP-Signierung erzwingen.

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  1. 01LLMNR, NBT-NS, SMBv1, NTLMv1 abschalten, Signierung fordernWindows-Protokolle hinter Hash-Diebstahl und Relay messen und abschalten: LLMNR, NBT-NS, mDNS, WPAD, SMBv1, NTLMv1, dazu SMB- und LDAP-Signierung mit Kanalbindung.
  2. 02TLS und Schannel unter Windows härtenSSL, TLS 1.0/1.1 und schwache Cipher in Schannel abschalten, die Cipher-Suite-Reihenfolge per GPO setzen und .NET nach Bestandsaufnahme auf starke Kryptografie umstellen.
  3. 03Remotedesktop (RDP) unter Windows härtenRemotedesktop absichern mit NLA, TLS-Sicherheitsschicht, PKI-Zertifikaten, eingeschränkten Benutzern, Firewall-Begrenzung, Sitzungslimits und den richtigen Protokollen.
  4. 04Druckwarteschlange und Point and Print härtenPrintNightmare-Risiken schließen: Druckwarteschlange wo ungenutzt abschalten, Treiberinstallation auf Admins beschränken, Package Point and Print mit Freigabeliste.

Bereich 07 · 4 Leitfäden

Windows-Firewall

Eingehend standardmäßig verweigert, Admin-Ports auf Managementnetze begrenzt, kein SMB zwischen Clients.

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  1. 01Windows-Firewall gegen Lateral Movement härtenWindows Defender Firewall als Schutz vor Lateral Movement: alle Profile per GPO erzwingen, lokale Regeln ignorieren, RDP/WinRM/SMB begrenzen, Relevantes protokollieren.
  2. 02Windows-Firewall: Protokollierung und ÜberwachungDie Windows-Firewall als Erkennungsquelle: pfirewall.log konfigurieren, WFP-Ereignisse 5156/5157 und Regeländerungen 4946-4950 überwachen und zentral weiterleiten.
  3. 03Windows-Firewall im großen Maßstab mit GPO und IntuneFirewallrichtlinien flottenweit betreiben: wie GPO- und Intune-Regeln zusammenwirken, warum Block vor Allow gilt, lokale Regeln abschalten, aktiven Speicher prüfen.
  4. 04Domänen- und Serverisolation mit IPsecIPsec-Verbindungssicherheitsregeln, damit nur authentifizierte Domänencomputer Ihre Server erreichen: Domänen- und Serverisolation, Kryptoauswahl, sicherer Rollout.

Bereich 08 · 4 Leitfäden

BitLocker & Startsicherheit

Jedes Volume verschlüsseln, Wiederherstellungsschlüssel hinterlegen und die Startkette mit TPM und Secure Boot schützen.

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  1. 01BitLocker härten: XTS-AES 256, TPM+PIN, SchlüsselsicherungBitLocker gegen reale Bedrohungen: Verschlüsselungsmethode, TPM vs. TPM+PIN, Hinterlegung in AD oder Entra ID, Secure Boot, DMA-Schutz und Prüfung der Flotte.
  2. 02BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel sicher verwaltenBitLocker-Wiederherstellungsschlüssel richtig verwalten: in AD DS oder Entra ID hinterlegen, Abdeckung nachweisen, Lesezugriff beschränken, überwachen und rotieren.
  3. 03Secure Boot, UEFI und die BlackLotus-GegenmaßnahmenDie Windows-Startkette härten: Secure Boot prüfen, die Sperrungen zu CVE-2023-24932 (BlackLotus) anwenden, die 2023-Zertifikate einführen und UEFI sperren.
  4. 04VBS, Speicherintegrität (HVCI) und Kernel DMA ProtectionVirtualisierungsbasierte Sicherheit, Speicherintegrität (HVCI) und Kernel DMA Protection aktivieren: Voraussetzungen, GPO und Intune, Treibertests, Überprüfung.

Bereich 09 · 4 Leitfäden

PowerShell-Sicherheit

Protokollieren, was PowerShell ausführt, v2 entfernen und die Sprache dort einschränken, wo sie niemand braucht.

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  1. 01PowerShell-Sicherheit: Logging, v2-Entfernung, CLM und JEAPowerShell transparent und begrenzt machen: Skriptblock-, Modul- und Transkriptionsprotokollierung, PowerShell 2.0 entfernen, CLM per App Control, dazu JEA.
  2. 02Just Enough Administration (JEA) Schritt für SchrittJEA-Endpunkte bauen, die Operatoren genau die nötigen Befehle geben: Rollenfunktionsdateien, Sitzungskonfigurationen, virtuelle Konten, gMSAs und Überwachung.
  3. 03Bösartige PowerShell mit Skriptblockprotokollierung erkennenPowerShell-Protokolle zu Erkennungen machen: 4104-Skriptblöcke zusammensetzen, AMSI- und Engine-Ereignisse nutzen, Verschleierung erkennen, Admin-Rauschen filtern.
  4. 04WinRM und PowerShell-Remoting härtenWinRM absichern: Listener inventarisieren, Kerberos erzwingen, Basic, Digest und CredSSP sperren, HTTPS-Listener, TrustedHosts leer lassen, Firewall begrenzen.

Bereich 10 · 4 Leitfäden

Überwachung & Protokollierung

Erweiterte Überwachungsrichtlinie, Befehlszeilen-Erfassung, Sysmon und Log-Weiterleitung, die einen Vorfall überstehen.

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  1. 01Windows-Überwachungsrichtlinie und Sysmon: Logging-BaselineErweiterte Überwachungsrichtlinie, Befehlszeilen-Erfassung, Loggrößen, Sysmon und Event Forwarding so konfigurieren, dass Windows-Logs wer, was, wo und wann beantworten.
  2. 02Sysmon im großen Maßstab verteilen und optimierenEine Sysmon-Konfiguration wählen, Rauschen ohne blinde Flecken reduzieren, Updates sicher auf Tausende Hosts ausrollen und Sysmon selbst überwachen.
  3. 03Windows Event Forwarding im großen MaßstabWindows Event Forwarding, das trägt: Collectors, quellinitiierte Abonnements, XPath-Abfragen, Zustellungsoptimierung, Zugriff aufs Sicherheitsprotokoll und Zustandsprüfungen.
  4. 04Windows-Sicherheitsereignis-IDs, die wirklich zählenPraxisreferenz der Windows-Ereignis-IDs, die sich zu erfassen und alarmieren lohnen: Anmeldungen, Fehlercodes, Kerberos, Kontoänderungen, Persistenz, Manipulation.

Bereich 11 · 4 Leitfäden

Patches & Updates

Ringbasierter Rollout mit erzwungenen Fristen, dazu Treiber, Firmware und Apps außerhalb von Windows Update.

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  1. 01Windows-Patching: Update-Ringe, Fristen, KEV zuerstEin Windows-Patchprozess, der jeden Monat abschließt: Update-Ringe mit Fristen, WSUS vs. Update for Business, Hotpatch, KEV-Priorität und Lücken außerhalb von Windows.
  2. 02Windows Update-Richtlinien: Rückstellung, Fristen, NeustartWindows Update-Clientrichtlinien per GPO und Intune konfigurieren: Rückstellungen für Qualitäts- und Funktionsupdates, Fristen, Toleranzzeiträume, Neustarts, Prüfung.
  3. 03Drittanbieter-Apps unter Windows mit winget patchenDrittanbieter-Apps unter Windows inventarisieren, priorisieren und patchen: Browser und Runtimes zuerst, winget als SYSTEM, App-Installer-Richtlinien, Entfernen.
  4. 04Windows Server: Hotpatch und clusterfähiges AktualisierenWindows Server mit weniger Ausfallzeit patchen: Hotpatch unter Server 2025 mit Azure Arc oder Azure Edition, Baseline-Monate, Voraussetzungen und clusterfähiges Aktualisieren.

Bereich 12 · 4 Leitfäden

Sicherheitsbaselines

Von Microsoft- und CIS-Baselines ausgehen, Abweichungen messen, jede Ausnahme dokumentieren.

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  1. 01Windows-Sicherheitsbaselines: Microsoft SCT, CIS und STIGMicrosoft Security Compliance Toolkit, CIS Benchmarks und DISA STIGs vergleichen, eine Baseline mit Policy Analyzer und LGPO anwenden und jede Abweichung nachverfolgen.
  2. 02Policy Analyzer und LGPO: Baselines vergleichen, anwendenMit Policy Analyzer GPOs, Baselines und effektive Richtlinie vergleichen und mit LGPO.exe lokale Richtlinien auf Einzelrechnern und Labor-Builds testen, anwenden, exportieren.
  3. 03Intune-Baselines, Einstellungskatalog und GPO-KonflikteIntune-Sicherheitsbaselines ohne Konflikte verteilen: Versionen, Schichten im Einstellungskatalog, Überschneidung mit Endpunktsicherheit, MDMWinsOverGP und Prüfung am Gerät.
  4. 04Konfigurationsdrift: OSConfig, DSC und Compliance-BerichteKonfigurationsdrift unter Windows erkennen und korrigieren: OSConfig auf Server 2025, PowerShell DSC mit Autokorrektur, GPO-Neuverarbeitung, Änderungsereignisse, Berichte.